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Die Aufregung um dynamische Preisanpassungen

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Die Aufregung um Dynamische Preisanpassungen
Man bekommt das Gefühl nicht los, wenn es wenig über Sport und Politik zu berichten gibt, werden Themen aufgebauscht, die normalerweise keinen interessieren bzw. deren Thematik allseits bekannt ist.

Diesmal ist eins der Themen für das Sommerloch 2018 die dynamische Preisanpassung der Onlinehändler.

Was sind dynamische Preisanpassungen
Onlineshops sind nicht nur in der Lage die Preise für einzelne Produkte in sekundenschnelle zu ändern, nein ganze Produktgruppen bzw. Kategorien können von jetzt auf gleich teurer werden. Oder günstiger.
Für den Kunden eines Onlineshoppes ist es natürlich ärgerlich, wenn man das letzte Woche erworbene Handy jetzt auf einmal für 30 Euro günstiger zu kaufen bekommt.

Ich werde dies mal praktisch an einen meiner letzten Onlinekäufe bei einem Händler demonstrieren.

Ein Beispiel für dynamische Preisanpassungen
Ich selbst habe bei einem Onlinehändler , nämlich bei Voelkner (www.voelkner.de), diverse Sachen gekauft, bei denen zwei Artikel sich in kürzester Zeit im Preis geändert haben.

Eins der Produkte meiner Bestellung war eine Pumpe für mein Aquarium:

Schaut man sich heute, am 08.08.2018 diese Pumpe an, die ich selbst am 25.07.2018 gekauft habe so kostet diese 65,02 Euro.
Ein guter Preis muss man sagen, wenn auch etwas krumm.

Ich hingegen habe ein bisschen mehr bezahlt, hier ein Auszug aus meiner Bestellung:


Der Preis übrigens war schon einige Tage nach meiner Bestellung höher.
Rund 2 Euro mehr ist natürlich etwas ärgerlich, das gebe ich zu.

Kommen wir nun zum zweiten Produkt, auch im Voelkner-Shop gekauft:

Diesmal geht es um ein Set, bestehend aus einem Kohlensäurezylinder und einer Glasflasche, passend zu meinem Sodastream-Sprudler:


Kostet jetzt, hier und heute 29,98 Euro.
Und was habe ich seinerzeit bezahlt ? Schauen wir mal:

Aha, ich habe am 25.07.2018 weniger bezahlt, anstatt 29.98 Euro nur 26,06 Euro, eine Ersparnis von rund 3,92 Euro !

Was hat Einfluss auf die Preisgestaltung ?
Es gibt natürlich "hunderte" von Faktoren, welche Einfluss auf die Preisgestaltung haben.
Es sind zum einen Angebot und Nachfrage, die Preise der Mitbewerber oder einfach die Tageszeit.

Bei dem Set für den Sodastream z.B. war es aktuell so, dass dieses Set genau in dieser Zeit von Real angeboten wurde, ebenfalls sehr günstig, nein sogar noch günstiger (siehe Bild)!
Der Prospekt von Roller war gültig ab Montag den 23.07.2018, der Preis galt auch online.
Ärgerlich nur, dass der Artikel am Sonntag zuvor online schon vergriffen war !

Tatsache ist, dass bei solchen Angeboten viele potenzielle Käufer, so auch ich, online nach Vergleichsangeboten schauen.
Ist 24.95 Euro wirklich günstig ? JA !

Und eben auch solche Anfragen haben Einfluss auf die Preisgestaltung.
Vor allem die Anzahl der Anfragen.

Ist das Legal ?
Sofern wir hier nicht von irgendwelchen Preisabsprachen der Händler untereinander reden, die nachteilhaft für den Kunden sind, glaube ich nicht, dass es gegen das Gesetz verstösst, Preise anzupassen.
In beide Richtungen.

Und der lokale Handel ?
Preisanpassungen gibt es auch im lokalen Handel, bei Lebensmittelhändler ebenso wie beim Elektrodiscounter.
Nur dass diese hier natürlich nicht stündlich stattfinden sondern wöchentlich.
Das sind dann meist die Preisanpassungen, die man in den wöchentlichen Werbeprospekten findet.
Es gibt aber auch hier enorme Preisschwankungen.
Ich verstehe z.B. nicht, warum ich diese Woche 1 kg Zwiebeln für 69 Cent kaufe und dann zwei Wochen später für die gleiche Menge an Zwiebeln fast 1,30 Euro zahle.

Der Vorteil wenn wir in einem Onlineshop kaufen ist das Rückgaberecht.
Voelkner z.B. bietet an, dass ich meine bestellten Artikel innerhalb von 30 Tagen kostenfrei zurücksenden kann.

Ansonsten gilt generell im Onlinehandel das Widerrufsrecht.
Fast alle grossen Onlinehändler übernehmen auch hier die Rücksendekosten.

Aber was ist mit der Butter, welche ich heute für 2,29 Euro kaufe, die aber nächsten Montag nur 1,79 Euro kostet ?
Ob ich die auch zurück bringen kann ?

Die Zukunft
Die Zukunft sieht, und da können sich die Verbraucherschutzverbände ruhig aufregen, noch "schlimmer" aus.
Diese Preisanpassungen werden in Zukunft, so wie es bei AMAZON schon teilweise praktiziert wird, automatisiert geschehen.
Aber auch im lokalen Handel ist man aktiv: Einige Händler arbeiten schon jetzt mit digitalen Preisschildern an den Regalen.
Auch hier lassen sich die Preise per Funk zu jeder Zeit anpassen.

Fazit
Preisanpassungen, egal ob dynamisch oder nicht, sind normal und gehören zur freien Marktwirtschaft.
Unter anderem spielen hier Angebot und Nachfrage eine entscheidende Rolle.
Der Onlineshop lebt vom Verkauf, will möglichst hohe Margen erzielen.
Natürlich ärgert man sich, wenn man später mehr zahlt, aber ehrlich:
Wer regt sich denn auf, wenn er heute weniger zahlt ?

Die Rechte der abgebildeten Screenshots liegen bei Voelkner, Sodastream und Real bzw. bei deren Inhabern)








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autor@natuerlich-kaufe-ich-online.dewww.natuerlich-kaufe-ich-online.de© 2018 Peter Blum

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