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Dreiste Kunden

Natürlich kaufe ich online
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Tags: Kundenfrechwiderrufsrechtdreistgemein
Dreiste Kunden
Viele Kunden schimpfen über den Onlinehandel.
Die Preise sind nicht transparent, morgen ist das Produkt um die Hälfte günstiger, der Versand dauert ewig und die Ware ist nicht gut verpackt.

Es gibt viele Punkte, welche man am Onlinehandel kritisieren könnte.
Darf man ja. Als Kunde sowieso. Man ist ja König.

Aber leider ist es so, dass einige Kunden wie Könige behandelt werden möchten sich aber ganz und gar nicht royal verhalten.

In meiner bisherigen beruflichen Praxis durfte ich viele dieser Kunden kennenlernen und ja, es gibt sie, die dreisten Kunden !

Die Erpresser
Bereits in meinem Buch "Natürlich kaufe ich online" bin ich auf die Bewertungserpresser eingegangen.
Viele Kunden glauben es sei vertretbar, die Forderungen und Wünsche mit dem Verweis auf die später folgende Bewertung durchsetzen zu wollen.

Dabei gibt es sogar einige Kunden die mit Ihrem Vorhaben gar nicht hinter dem Berg halten und fromm und frei raus posaunen, dass diese im Falle eines Falles negativ bewerten werden.

Die Besserwisser
Der Kunde kauft ein technisches Produkt, nehmen wir mal als Beispiel ein Smartphone.
Das Smartphone lässt sich nicht mit dem heimischen WLAN verbinden.
Der technische Berater weist den Kunden darauf hin, dass dies an Einstellungen am Router oder aber Smartphone liegen könnte.


Aber nein. Der Kunde hat ja bereits mehrere Geräte in seinem WLAN. Er hat zwar kein einziges dieser Geräte selbst ins WLAN eingebunden, aber es liegt am Smartphone, das ist klar.
Es ist dreist wie einige Kunden ihr laienhaftes Wissen über das langjährige Wissen aus der Praxis der Experten stellen.

Der mit den Ausreden

Den Kunden steht ein Widerrufsrecht zu, die meisten Händler stornieren die Bestellung auf Wunsch des Kunden sogar meist vor dem Versand.
Es ist aber schon dreist mit welchen waghalsigen Geschichten sich einige Kunden aus der Affaire bzw. aus dem Kauf reden wollen.


"Mein 6 jähriger Sohn muss hier geklickt haben" - Ja und dann war das Notebook gekauft. Und dann hat der 6 jährige Sohn auch noch mit PayPal sofort bezahlt.
Tja die Kinder von heute sind wohl schlauer wie die Eltern.

Der Rücksender

Der Kunde hat ein Widerrufsrecht. Das hat er deshalb, weil er zuhause die Ware ja nicht so in Augenschein nehmen kann wie z.B. im Geschäft vor Ort.
Ich habe früher bei MEDION gearbeitet.
MEDION hatte seinerzeit ein erweitertes Rückgaberecht von 4 Wochen.


Und gerade im Sommer wurden gerade die Navigationsgeräte gerade passend zur Urlaubszeit kurz vor Ablauf der 4 Wochen zurück gesendet.
Zufälle gibt es.

Die Garantie-Auslutscher


Ein anderes Phänomen bei MEDION, wo es auf Computer ja bis zu 3 Jahre Garantie gibt, war die Tatsache, dass viele CD-ROM Laufwerke oder aber Festplatten 1-2 Monate vor Ende der Garantie irgendwelche Macken hatten.


Also nichts wirklich nachweisbares, aber die "mucken" halt, die Geräte.
Und man hat ja Garantie, da will man ein Gerät was nicht muckt.
Ein Austausch des ganzen Gerätes würde Abhilfe schaffen.
Die Garantie-Auslutscher stellen mehr oder weniger die Könige der dreisten Kunden dar.

Fazit
Nicht jeder Händler verhält sich vorbildlich also kann man dies wohl auch nicht von allen Kunden verlangen.
Würde man das Verhalten einiger Kunden jedoch auf den Händler projizieren so würde der Händler den Charakter eines Betrügers bekommen.
Viele Kunden verstecken sich hinter der Anonymität des Internets ohne dabei zu bedenken, dass mit dem was sie gerade spielen, die Existenz des Händlers hängen kann.
Ein bisschen mehr Ehrlichkeit und Entgegenkommen auf beiden Seiten würde den Onlinehandel bereichern und verschönern.


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autor@natuerlich-kaufe-ich-online.dewww.natuerlich-kaufe-ich-online.de© 2018 Peter Blum

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